Ich als Knochenmarkspender: Fortsetzung

12.10.2009

In einem früheren Blogpost habe ich darüber berichtet, dass ich als Knochenmarkspender registriert bin. Anlass des Artikels war ein Brief, in dem stand, dass ich als potentieller Spender in Frage kommen würde. Daraufhin war ich beim Arzt, wo die so genannte Feintypisierung durchgeführt wurde. Das heißt, mir wurde ein wenig Blut entnommen, welches dann auf weitere Übereinstimmungen untersucht wurde. So soll sichergestellt werden, dass meine Spende für dem Empfänger bestmöglich verträglich ist.

Ich war jedoch nicht der einzige, der für den Empfänger zur Feintypisierung aufgefordert wurde. Wie viele andere Spender eine ähnliche Übereinstimmung der Gewebemerkmale mit dem Empfänger aufweisen weiß ich aber nicht genau. Was aber sicher ist: Einer von den anderen Spendern hat Stammzellen, die für den Patienten besser verträglich sind.

Das ist zum einen eine gute Nachricht für den Empfänger der Spende, bedeutet aber für mich zunächst, dass ich kein Knochenmark spenden werde. Schließlich passen die des anderen Spenders einfach besser.

Hier wird deutlich, wie selten bestimmte Gewebeübereinstimmungen eigentlich sind. Die Wahrscheinlichkeit, auch als registrierter Spender tatsächlich Knochenmark zu spenden, ist sehr gering. Anders als zum Beispiel bei einer Blutspende gibt es sehr viele verschiedene Merkmale, die es zu überprüfen gilt. Daher ist es besonders wichtig, dass sich möglichst viele Menschen registrieren und typisieren lassen, um Leukämiepatienten eine Chance zu geben. Mehr Infos dazu findet ihr beispielsweise bei der DKMS.

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